Ein Baby ist ein Engel, dessen Flügel schrumpfen, während die Beine wachsen (französischer Spruch)

 

 Jahresbericht 2020

 

INHALTSVERZEICHNIS

 

1    Grußwort

2    Die Vorstandschaft

3    Mitarbeit in verschiedenen Gremien

3.1 Forum Kind und Familie

3.2 Arbeitskreis sexuelle Gewalt

3.3 Jugendnetzwerk Villingen-Mitte

3.4 Jugendhilfeausschuss der Stadt Villingen-Schwenningen

3.5 Treffen der freien Kindergartenträger Villingen-Schwenningen

3.6 Kreisjugendhilfeausschuss

3.7 Liga der freien Wohlfahrtspflege im Schwarzwald-Baar-Kreis

3.8 Kreisverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

3.9 Regionalverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

4    Mitglied werden!

5    Unsere Leistungen

5.1 Begleiteter Umgang

5.2 Babysitterkurse/ -pass; Umgang mit Kindern

5.3 Babysittervermittlung

5.4 Familienberatung und –hilfe, Telefonberatung

5.5 Familienpaten (Frühe Hilfen)

6    Kinder- und Jugendbetreuung

6.1 Krippe „Am Sägebach“

6.2 Krippe „Zum Moosbach“

6.3 Krippe „Am Steppach“

6.4 Gemeinwesen orientierte Jugendarbeit

7    Aktionen

7.1 Mitgliederversammlung

7.2 Weltkindertag

8    Pressemitteilungen

8.1 Gewaltfreie Erziehung

8.2 Weltkindertag

8.3 Tag der Kinderrechte

9    Rückblick und Ausblick unserer Vorsitzenden

 

1 Grußwort

 

Liebe Mitgliederinnen und liebe Mitglieder,

liebe Leserinnen und Leser,

 

und schon wieder redet jemand über Covid 19. Der Virus hat das Jahr 2020 dominiert. Auch für den Kinderschutz war dieser Virus leider sehr wichtig. In Zeiten des Lockdowns hörte man sehr wenig über Probleme mit Kindern, aber sobald die Schulen und Kindergärten wieder geöffnet wurden, explodierten die Fallzahlen. Familien, die zu wenig Platz für sich hatten, gingen sich extrem auf den Geist, zerstritten sich, liebten und schlugen sich. Gleichzeitig fehlte sozialer Kontakt, fehlte soziale Kontrolle.

 

Die Solidarisierung der Bevölkerung, die im ersten Lockdown heraufbeschworen wurde, ging danach immer mehr verloren.

 

Was heißt das für uns Kinderschützer?

 

Jetzt erst recht! Wir werden mehr gebraucht als vorher. Diese Gesellschaft braucht gelebten Kinderschutz, braucht das Vorbild von Ihnen unseren Mitgliedern. Wir müssen gemeinsam immer wieder das Wort erheben für die Kinder, für die Jugend unserer Gesellschaft.

 

Wir brauchen Sie!

 

Alfred Zahn

Geschäftsführer DKSB Ortsverband Villingen-Schwenningen

 

 

2 Die Vorstandschaft

Birgitta Schäfer Vorsitzende

Obere Straße 30

78050 Villingen-Schwenningen

Tel.: 07721 21061

dksb@dksb-vs.de

Gesine Bammert

stellvertretende Vorsitzende

Babysittervermittlung

Tel.: 07721 65233

babysitter@dksb-vs.de

Dr. Petra Brenneisen-Kubon

stellvertretende Vorsitzende

Ansprechpartner für Belange von Kindern, die in den kinderärztlichen und kinder- und jugendpsychiatrischen Bereich fallen

Supervision von Mitarbeitern

Familienpaten

familienpaten@dksb-vs.de

Eva Grimm

Kassiererin

Mühlwiesen 10

78166 Donaueschingen

Tel.: 07705 1669

Mobil: 0152 538 811 89

kasse@dksb-vs.de

NN Schriftführer

NN Beisitzer

Christa Czech

Beisitzerin

Familienpaten

Prinz-Eugen-Straße 1

78048 Villingen-Schwenningen

Tel.: 07721 508986

familienpaten@dksb-vs.de

NN Beisitzer

NN Beisitzer

NN Beisitzer

Christine Brugger, Beirätin

Krippen, Spracherziehung

Im Oberdorf 10/1

78052 Villingen-Schwenningen

kssaegebach@dksb-vs.de

NN Beirat

Gisela Walter, Beirätin

Familienhilfetelefon

Begleitender Umgang

Bleichestraße 40

78050 Villingen-Schwenningen

bu@dksb-vs.de, fh@dksb-vs.de

Melanie Walter, Beirätin

Begleitender Umgang

Rietheimer Straße 37

78050 Villingen-Schwenningen

Tel.: 07721 504593

bu@dksb-vs.de

Alfred Zahn, Geschäftsführer

Kinderkrippen, Gemeinwesen orientierte Jugendarbeit, Jugendhilfeausschüsse, Liga der freien Wohlfahrtspflege, Kreisvorsitz Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Bogengasse 11/1, 78050 Villingen-Schwenningen, Tel.: 0160/2802404 oder 07721/4361, gf@dksb-vs.de

 

 

 

3 Mitarbeit in verschiedenen Gremien

 

3.1 Forum Kind und Familie

 

Der Arbeitskreis „Forum Kind und Familie“ dient der Zusammenarbeit und Vernetzung von unterschiedlichen Institutionen und Berufsgruppen zum Thema Kinder in Trennungssituationen. Das Ziel der Zusammenarbeit ist Familien in Trennungskrisen eine gute Begleitung anzubieten und die vorhandenen Hilfestellungen immer wieder zu bessern, um so den betroffenen Kindern zu helfen. Unser Ortsverband ist im Forum vertreten und nimmt regelmäßig an den Treffen des Forums teil.

 

Auf der Internetseite www.dksb-vs.de finden Sie genauere Informationen zum Forum Kind und Familie.

 

3.2 Arbeitskreis sexuelle Gewalt

 

Der Arbeitskreis "Sexuelle Gewalt" ist ein Zusammenschluss verschiedener Institutionen im Schwarzwald-Baar-Kreis. Er bietet weiblichen und männlichen Tätern und Opfern Unterstützung bei der Suche nach Information, Hilfe, Begleitung, Therapie und Prävention an. Unser Ortsverband ist Mitglied im Arbeitskreis sexuelle Gewalt.

 

Auf der Internetseite www.dksb-vs.de finden Sie genauere Informationen zum Arbeitskreis sexuelle Gewalt.

 

3.3 Jugendnetzwerk Villingen-Mitte

 

Das Jugendnetzwerk Villingen-Mitte ist ein Zusammenschluss aller in Jugendarbeit tätiger Personen aus den Bereichen Schilterhäusle, Haslach, Wöschhalde, Vockenhausen, Steppach, Bickeberg und Kopsbühl. Es traf sich in 2020 einmal.

 

Der Unterstand für die Jugend des Stadtteils Steppach ist wohl ein Dauerthema dieser Arbeitsgrupe. Er wurde bedauerlicherweise bislang noch nicht erstellt. Wir werden uns selbstverständlich weiterhin dafür einsetzen, dass der Unterstand erstellt wird.                                                                    Alfred Zahn

 

3.4 Jugendhilfeausschuss der Stadt Villingen-Schwenningen

 

Der Jugendhilfeausschuss ist in Deutschland, neben der Verwaltung des Jugendamtes, Bestandteil der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe. Während die Verwaltung die laufenden Geschäfte erledigt, hat der Jugendhilfeausschuss ein Beschlussrecht in allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Jugendhilfe.

 

Im Jahr 2020 fanden in Villingen-Schwenningen bedauerlicherweise nur zwei Sitzungen dieses wichtigen Ausschusses statt. Eine ordnungsgemäße Wahrnehmung der verantwortungsvollen Aufgabe des Jugendhilfeausschusses ist so nicht möglich. Wir werden uns daher weiterhin dafür einsetzen, dass der Jugendhilfeausschuss zukünftig häufiger und regelmäßiger tagt, um so sicherzustellen, dass die verfassungsmäßig vorgegebene Zweigliedrigkeit der Behörde Jugendamt (Verwaltung & Jugendhilfeausschuss) und damit auch das Prinzip der Subsidiarität zukünftig in Villingen-Schwenningen ausreichend beachtet wird.                                                                            Alfred Zahn

 

3.5 Treffen der freien Kindergartenträger Villingen-Schwenningen

 

In Villingen-Schwenningen gibt es eine Vielzahl an freien Kindergartenträgern. Die jeweiligen Träger haben teilweise sehr unterschiedliche Verträge mit der Stadt. Darüber hinaus wurden die mit der Stadt vereinbarten Kostenpauschalen seit längerem nicht mehr angepasst. Es bestand und besteht daher die Notwendigkeit die Verträge zwischen der Stadt und den freien Trägern zu überarbeiten. Die freien Kindergartenträger haben sich daher zusammengeschlossen und bereiteten die neuen Vertragsentwürfe vor. 

 

Aufgrund der unterschiedlichen Ausgangssituationen (Mietmodell, Kaufmodell, Träger mit Kindergartenzuschüssen, Träger ohne Zuschüsse) mussten vier verschiedene Entwürfe erarbeitet werden. Diese wurden nun der Verwaltung vorgelegt und werden dort geprüft.

 

Da die Zusammenarbeit der freien Träger bisher sehr gut funktioniert hat, wird die Zusammenarbeit auch in Zukunft fortgesetzt werden und die Vertreter der freien Träger werden sich digital oder in Präsenz treffen. Selbstverständlich erfolgt auch regelmäßig ein Austausch per Mail zu aktuellen Themen. 

                                                                                              Alfred Zahn

 

3.6 Kreisjugendhilfeausschuss

 

In Villingen-Schwenningen gibt es eine Vielzahl an freien Kindergartenträgern. Die jeweiligen Träger haben teilweise sehr unterschiedliche Verträge mit der Stadt. Darüber hinaus wurden die mit der Stadt vereinbarten Kostenpauschalen seit längerem nicht mehr angepasst. Es bestand und besteht daher die Notwendigkeit die Verträge zwischen der Stadt und den freien Trägern zu überarbeiten. Die freien Kindergartenträger haben sich daher zusammengeschlossen und bereiteten die neuen Vertragsentwürfe vor. 

 

Aufgrund der unterschiedlichen Ausgangssituationen (Mietmodell, Kaufmodell, Träger mit Kindergartenzuschüssen, Träger ohne Zuschüsse) mussten vier verschiedene Entwürfe erarbeitet werden. Diese wurden nun der Verwaltung vorgelegt und werden dort geprüft.

 

Da die Zusammenarbeit der freien Träger bisher sehr gut funktioniert hat, wird die Zusammenarbeit auch in Zukunft fortgesetzt werden und die Vertreter der freien Träger werden sich digital oder in Präsenz treffen. Selbstverständlich erfolgt auch regelmäßig ein Austausch per Mail zu aktuellen Themen. 

                                                                                               Alfred Zahn

 

3.7 Liga der freien Wohlfahrtspflege im Schwarzwald-Baar-Kreis

 

Seit dem Jahr 2020 bin ich Vorsitzender der Liga der freien Wohlfahrtspflege. Der Beginn meiner Arbeit als Vorsitzender der Liga der freien Wohlfahrtspflege im Schwarzwald-Baar-Kreis fiel direkt in den ersten Lockdown. Es konnte gerade noch eine Sitzung der Ligamitglieder (AWO, Caritas, Diakonie, DRK und DPWV) in Präsenz abhalten werden und bereits die erste Sitzung mit Vertretern der Verwaltungen musste dann als digitales Einsammeln von Informationen organisiert werden, um aus den Informationen ein Protokoll zusammenzustellen.

 

In den Sitzungen der Liga wurden u.a. folgende Themen bearbeitet: Hilfe zur Pflege, Situation der Kindergärten, Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, Flüchtlingsunterbringung, Projekte für vereinsamte Menschen, Grundsicherung im Alter und das Sozialschutzpaket.

 

Zusammen mit Herrn Stöffelmaier von der Caritas organisierte ich auch eine Diskussion zum geplanten Parasolhotel. Dieses Hotel soll als vollkommen behindertengerechtes Hotel in Bad Dürrheim gebaut werden. Dabei besteht die Möglichkeit, dass Träger der Wohlfahrtspflege in die Trägerschaft der Betreibergesellschaft eintreten können.

 

Außer den Sitzungen des Jugendhilfeausschusses der Stadt Villingen-Schwenningen und des Landkreises habe ich im Auftrag der Liga den Verwaltungs- und Kulturausschuss der Stadt und den Ausschuss Bildung und Soziales des Landkreises besucht.

 

Alfred Zahn

 

3.8 Kreisverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

 

Den Coronaregeln geschuldet, gab es in 2020 nur die Mitgliederversammlung, in der es zu einem kleinen Gedankenaustausch kam.                            Alfred Zahn

 

3.9 Regionalverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

 

Der Regionalverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes besteht aus den Kreisverbänden Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Rottweil. Regionalverbandsvorsitzender ist der Kreisvorsitzende des Kreises Rottweil, Herr Tamer Öteles, der Geschäftsführer der Stiftung Lernen, Fördern, Arbeiten (SLFA). Im Nachdem der Regionalverband zwei Jahre lang einen Regionalsekretär auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung angestellt hatte, haben wir im Jahr 2020 entschieden eine Halbtagsbeschäftigung für diese Tätigkeit auszuschreiben. Diese Stelle wird ab 2021 Frau Cornelia Graf übernehmen. Sie ist im Qualitäts- und Bewerbermanagement der SLFA tätig und dort die Genderbeauftragte. Wir hoffen mit ihr zusammen den Paritätischen in der Region voranzubringen.                                                                         Alfred Zahn

 

4 Mitglied werden!

 

Da die Beitrittserklärung aus dem Jahresbericht nicht aus diesem Teil der homepage heruntergeladen werden kann, habe ich sie hier gelöscht.

 

5 Unsere Leistungen

 

5.1 Begleiteter Umgang

 

Wir praktizieren seit 1996 den „Begleitenden Umgang" für Scheidungs- und Trennungskinder.

Wir haben in Zusammenarbeit mit dem Kreis- und dem Stadtjugendamt eine neue Konzeption für den Begleiteten Umgang erarbeitet. In dieser Konzeption haben wir folgende Übersicht:

 

Begleiteter Umgang (BU)

Nr.

Titel

Grundlegende Begründung

Einteilende Begründung

Benötigtes Personal

1.1

Unterstützter Umgang

Konflikte auf der Elternebene und/oder Kindeswohl­gefährdung

Kein unmittelbar von außen ersichtliches Risiko für das Kind

1 Sozialpädagoge

1.2

Begleiteter Umgang

Indirekte Gefährdung der Eltern-Kind-Kontakte

1 Sozialpädagoge, zweiter in Rufnähe

1.3

Beaufsichtigter/ Beschützter Umgang

Akute Gefährdung durch den umgangssuchenden Elternteil möglich

2 Sozialpädagogen

Begleitete Übergabe (BÜ)

Nr.

Titel

Grundlegende Begründung

Einteilende Begründung

Benötigtes Personal

2.1

Besuchscafé

Psychische Verletzungen auf der Elternebene, so dass der Kontakt mit dem Ex-Partner noch unmöglich ist

Umgangssuchender Elternteil muss noch lernen sich um das/die Kind/er zu kümmern

1 Sozialpädagoge mit einem Ehrenamtlichen

2.2

Begleitete Übergabe

Umgangssuchender Elternteil kann sich um das/die Kind/er kümmern

1 Sozialpädagoge

Ich denke, schon aus dieser Übersicht ist zu ersehen, dass der Begleitete Umgang erweitert werden muss.                                                                  Alfred Zahn

 

5.2 Babysitterkurse/ -pass; Umgang mit Kindern

 

Wir bieten weiterhin die Ausbildung zum Babysitter zusammen mit der Volkshochschule an.

 

Genauere Informationen zu Babysitterkursen entnehmen Sie den Kursangeboten der Volkshochschule Villingen-Schwenningen und unserer Internetseite www.dksb-vs.de.                                                                        Alfred Zahn

 

5.3 Babysittervermittlung

 

Im Anschluss an die Babysitterkurse werden die erfolgreichen Teilnehmer auf eine Vermittlungsliste gesetzt und von uns auf Wunsch nach ihrem Einsatzgebiet telefonisch an interessierte Eltern vermittelt. Die Telefonnummer 07721/65233 steht im Telefonbuch und ist jederzeit erreichbar. Die Nachfrage ist schwankend; je nach Jahreszeit und oft vor Allem nach den Ferien stärker.

 

Auch hier können Sie mehr Informationen auf unserer Internetseite www.dksb-vs.de bekommen.                                                            Gesine Bammert

 

5.4 Familienberatung und –hilfe, Telefonberatung

 

Der Deutsche Kinderschutzbund Ortsverband Villingen-Schwenningen führt seit seiner Gründung vor über 40 Jahren Familienberatung und -hilfe durch. Dabei unterstützen wir Familien in unterschiedlichen Konflikt‑ und Krisensituationen.

Wenn Sie Fragen an uns haben, Sie uns über mögliche Probleme informieren wollen, Sie dem Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Villingen-Schwenningen beitreten wollen oder Sie aktiv mitarbeiten wollen, rufen Sie doch einfach an. Unter der Nummer 07721/62990 erreichen Sie uns direkt oder unseren Anrufbeantworter.

Auch hier können Sie mehr Informationen auf unserer Internetseite www.dksb-vs.de bekommen.                                                            Gisela Walter

 

 

5.5 Familienpaten (Frühe Hilfen)

 

Unsere Familienpaten können Sie weiterhin über Diakonie oder Caritas erreichen.

 

6 Kinder- und Jugendbetreuung

 

6.1 Krippe „Am Sägebach“

 

Das Krippenjahr 2020 im Kinderstüble „Am Sägebach“

 

„Am besten, ihr geht jetzt nach Hause“, sagte Pippi, „damit ihr morgen wiederkommen könnt. Denn, wenn ihr nicht nach Hause geht, könnt ihr ja nicht wiederkommen. Und das wäre schade.“ (Pippi Langstrumpf)

 

 

Dieser Spruch von Pippi Langstrumpf prägte irgendwie unser Krippenjahr 2020. Immer wieder mussten wir uns, für eine gewisse Zeit, von unseren Kindern und deren Familien verabschieden. Im ersten Corona Lockdown im März und dann auch wieder im Dezember. Wir versuchten in Kontakt mit den Familien zu bleiben. Regelmäßig riefen wir alle Familien an, schrieben Briefe an die Kinder und malten Grüße an die Fenster der Krippe.

 

Dabei begleitete uns unser Projektthema „Frederick“. Die Geschichten von Frederick wurden per Post verschickt. In unserem Hochbeet wurden bunt bemalte Frederick Steine versteckt, diese durften die Kinder suchen und mit nach Hause nehmen.

 

Nach und nach füllte sich die Krippe (zunächst im Notbetreuungsmodus), im Juni konnten dann langsam alle Kinder wieder die Krippe besuchen. Und wie schön war das: alle sind wiedergekommen und die Freude war riesig!!! Zunächst feierten wir alle Geburtstage - die in den Lockdown fielen - nach. Somit gab es in den ersten Wochen viel Kuchen und Eis in der Krippe…

 

Fleißig arbeiteten wir auch an unserem Frederick Projekt weiter. Passend zur Geschichte haben wir verschiedene Schwerpunkte gesetzt. Unter anderem das Thema Farben („Ich sammle Farben“, sagte Frederick nur, “denn der Winter ist grau“) oder auch Geschichten, Lieder und Reime („Ich sammle Wörter. Es gibt viele lange Wintertage - und dann wissen wir nicht mehr, worüber wir sprechen sollen“, sagte Frederick.)

 

Ein Höhepunkt war unser gruppeninternes Frederick - Fest. Dieses stellte den Abschluss des Projektes dar. Es gab ein großes gemeinsames Frühstück, wir hörten noch einmal die Geschichte von der kleinen Maus Frederick und sangen unser Frederick-Lied. Anschließend wurde jedem Kind, ganz feierlich, sein individuelles Frederick-Projektbuch überreicht.

 

Im Juli verabschiedeten wir unsere „Großen“ in den Kindergarten. Diese Feier fand – coronabedingt - in ganz kleinem Rahmen statt. Es war es ein fröhliches und schönes Fest.

 

Trotz mancher Herausforderungen in 2020… gab es eine Vielzahl an schönen, fröhlichen, lustigen, abenteuerlichen, ausgelassenen und besonderen Momenten in der Krippe!

 

An dieser Stelle unser ganz besondere Dank an unsere Eltern und ihre Kinder. Die gemeinsame Zusammenarbeit 2020 war besonders geprägt von einem „aufeinander schauen“, von großem Vertrauen und dem Engagement unserer Eltern! DANKE!

 

Das Team vom Kinderstüble „Am Sägebach“

 

6.2 Krippe „Zum Moosbach“

 

 

Oft muss man stark sein,

wenn man etwas verändern möchte.

Aber noch stärker muss man sein,

wenn man akzeptieren muss,

wie etwas ist, oder warten muss,

bis es vorüber ist.

 

Ganz nach dem Motto, das der Spruch oben besagt, ging es uns im Jahr 2020.

 

Voller Eifer und neuer Ideen starteten wir in das Jahr 2020. Unser großes Jahresthema lautete: „Die Welt ist bunt, bei uns geht es rund!“

 

Dass uns dieses Thema ab März auf eine ganz andere Art und Weise einholen würde, konnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Da wir bei uns in der Krippe viele verschiedene Nationen haben, wollten wir den Kindern mit Geschichten, Liedern, Fingerspielen und kreativen Angeboten zeigen, wo die Familien überall auf der Welt herkommen, wie dort gesprochen wird und was es in den verschiedenen Ländern Besonderes gibt. Wir gestalteten zum Beispiel eine große Weltkugel und zeigten mit Bildern, wo jeder einzelne herkommt.

 

Mitte März holte uns dann das Geschehen Namens Corona, das um die Welt ging ein, und unser Thema bekam, zumindest für uns Erwachsene, eine ganz neue Bedeutung. So mussten Mitte März dann auch alle Kindertageseinrichtungen schließen.

 

Die Zeit des Lockdowns nutzten wir zuerst einmal dafür, unsere Räumlichkeiten in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Nach einem Besuch im Baumarkt, kehrten wir mit viel Farbe, Pinseln und vielen Ideen zurück in unsere Krippe und dann ging es auch schon los. Wir haben geschliffen und gemalt, und unserer Kreativität freien Lauf gelassen. So bekamen unsere Räume einen ganz neuen Look.

 

In dieser Zeit haben wir natürlich auch unsere Kinder und Familien nicht vergessen. Über Whatsapp hielten wir die Kinder mit Bildern auf dem Laufenden, was sich in der Krippe gerade alles tut und was sich verändert. Auch haben wir regelmäßig kleine Videos mit Liedern und Fingerspielen für die Kinder aufgenommen. Ebenso kam der Osterhase eben dieses Jahr nicht in die Krippe, sondern hat die Osternester zu den Kindern nach Hause gebracht und auch die Muttertags Geschenke wurden zu den Müttern nach Hause geliefert. Ab und zu bekamen wir auch einen Fensterbesuch und nette Bilder, Videos und Grüße zurück, worüber wir uns immer sehr gefreut haben.

 

Nach den Innenräumen war dann unser Garten dran. Auch dort wurden Mauern gestrichen und wir haben eine neue Sitzgelegenheit aus Paletten und Blumentafeln aus Holz gebaut.

 

Ab Mai konnten wir dann wenigstens wieder mit ein paar Kindern in der Notgruppe starten und ab Juli durften dann wieder alle Kinder kommen, was sehr schön war.

 

Vor den Sommerferien mussten wir uns dann leider von Frau Rolbiecki verabschieden, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat. Danke, Shannon, du warst eine Bereicherung unseres Teams.

 

Sie ist dem Deutschen Kinderschutzbund aber treu geblieben und arbeitet jetzt in unserer Kinderkrippe am Steppach in Villingen.

 

Nach den Sommerferien begrüßten wir dann Frau Saurer, die nun ihre Ausbildung zur Erzieherin bei uns absolviert. Wir freuten uns, dass es nach den Sommerferien mit einigermaßen normalem Betrieb weitergehen konnte und haben den Herbst, die Laternenzeit und die Hälfte der Adventszeit genossen. Doch auch in der zweiten Jahreshälfte gab es einige Einschränkungen, so mussten wir unseren Laternen Bastelnachmittag mit Laternenfest leider kurzfristig absagen. Wir haben den Kindern dann stattdessen Bastelpakete mit nach Hause gegeben und sind mit den Kindern am Morgen mit Laternen spazieren gegangen.

 

Leider endete das Jahr so abrupt, wie im März, da ab dem 16. Dezember sehr überstürzt wieder alle Kindertageseinrichtungen schließen mussten.

 

Nun hoffen wir auf 2021, dass alles wieder etwas geordneter abläuft, wieder ein Stück Normalität einkehrt und freuen uns darauf wieder voll durchzustarten.

 

Ein großes Dankeschön gilt noch unseren Kindern und Eltern, die alle Entscheidungen so toll mitgetragen haben, uns unterstützt haben und den Kontakt zwischen den Kindern und uns mit Bildern, Nachrichten und Geschichten aufrechterhalten haben. Vielen Dank!!!

 

Jeder Regenbogen ist ein Lächeln des Himmels,

das uns daran erinnert, dass nach trüben Tagen

auch wieder die Sonne für uns scheint

 

Das Team aus Schwenningen

 

6.3 Krippe „Am Steppach“

 

2020 starteten wir mit unseren Vorbereitungen für die große Fastnachtsparty im Februar. Wir schmückten unseren Gruppenraum und den Eingangsbereich kunterbunt. Gemeinsam mit dem Fastnachtsverein feierten wir in der Bertholdschule ein unvergessliches Fest.

 

Im März mussten wir leider unsere Kinderkrippe, aufgrund von Corona, schließen. Sehnlichst haben wir auf eine Wiedereröffnung gewartet. Ab Mai wurde die Gruppe geteilt und die Kinder durften die Einrichtung versetzt besuchen.

 

Auch in diesem Jahr waren wir bei Regen, Sonne, Matsch und Schnee draußen, um die verschiedenen Jahreszeiten genauer unter die Lupe zu nehmen. Im Sommer genossen die Kinder das schöne Wetter in unserem Garten. Das Planschbecken wurde aufgestellt und der Sandkasten diente als Matschanlage. Das Picknick unter den großen Bäumen war für die Kinder jeden Mittag ein Highlight.

 

Dann war es wieder an der Zeit, unsere „Großen“ in den Kindergarten zu verabschieden. Mit Freude haben sie ihr Portfolio und ein kleines Abschiedsgeschenk erhalten.

 

Nach der Sommerpause Anfang September bestimmte die Eingewöhnung der neuen Kinder unseren Alltag, sodass wir bis Ende des Jahres wieder eine Gruppenstärke von 10 Kindern hatten.

 

Dieses Jahr war das Gestalten der Laternen für unseren kleinen St. Martins Umzug für die Kinder besonders spannend. Im Morgenkreis thematisierten wir mit verschiedenen Liedern und Fingerspielen die Legende von St. Martin. Zum Abschluss fand 11. November ein kleiner Umzug mit den Kindern in unserem Garten statt.

 

Die Tage wurden kürzer und es war morgens dunkler: Zeit für Besinnung und Ruhe. Auch zur Weihnachtszeit wurde fleißig dekoriert, Geschenke für die Eltern gestaltet, gesungen, gelacht und die Weihnachtsgeschichte mithilfe eines Geschichtenkästchens nähergebracht. Jeden Tag durfte ein Kind ein Geschenk vom Adventskalender mit nach Hause nehmen.

 

Mit Freude gratulieren wir Frau Katharina Schleicher zur Geburt ihres ersten Kindes. Als Elternzeitvertretung wurde Frau Shannon Rolbiecki nach Beendigung ihrer Ausbildung übernommen.

 

Da in diesem Jahr alles anders verlaufen ist als geplant, konnten wir keine Elternveranstaltungen anbieten. Dennoch haben wir es uns nicht nehmen lassen, jedes Fest mit den Kindern zu feiern. Obwohl 2020 ein turbulentes Jahr gewesen ist, blicken wir voller Zuversicht ins neue Jahr.

 

„Kinder sind wie Schmetterlinge im Wind, Manche fliegen höher als andere, aber alle fliegen so gut sie können. Vergleiche sie nicht untereinander, denn jedes Kind ist einzigartig, wundervoll und etwas ganz Besonderes!“

 

Das Team vom Stelzenhaus

 

6.4 Gemeinwesen orientierte Jugendarbeit

 

Unsere Gemeinwesen orientierte Jugendarbeit wurde von Corona besonders gebeutelt und steht weiterhin im Fokus der Stadtverwaltung, die uns den Vertrag gekündigt hatte, ohne einen Beschluss des Jugendhilfeausschusses oder des Gemeinderates dazu herbeizuführen!

 

Durch die Lockdown-Verfügungen im März und November 2020 wurden die Jugendgruppen jeweils mehrere Monate geschlossen. Unsere Teamer sind fast alle bei uns nicht in einem Beschäftigungsverhältnis sondern erhalten eine sogenannte Übungsleiterpauschale. Dies ist für uns und die Jugendlichen besser, weil wir dadurch trotz relativ geringen Mitteleinsatzes immer mehrere Personen zu den Gruppenstunden vor Ort haben, was von der sozialpädagogischen Notwendigkeit her auch angebracht ist.

 

Da wir im April und Mai sowie im November und Dezember die Gruppen ganz geschlossen hatten, bestand nun die Stadtverwaltung darauf, dass die Übungsleiterpauschale, die nur als Aufwandsentschädigung zählt, nicht bezahlt werden darf. Somit bekamen in den vier Monaten unsere Teamer keine Aufwandsentschädigung (ca. 140.- € durchschnittlich pro Teamer im Monat) obwohl ihnen mit echten Arbeitsverträgen, die dem Aufwand entsprechend gerechtfertigt wären, wenigstens Kurzarbeitergeld zugestanden hätte. Nun, 140.- € sind zwar nicht viel, aber für manchen unserer Teamer dennoch wichtiges Geld das gefehlt hat.                                                                       Alfred Zahn

 

Auch in diesem Jahr gab es wieder viele spannende und schöne Momente in der Gemeinwesen orientierten Jugendarbeit im Stelzenhaus.


Da einige der Jugendlichen nun schon in ihren Ausbildungen und Berufsschulen sind und viele andere sich dieses Jahr bewerben müssen, war das Thema „Berufe“ ein ganz aktuelles. Deshalb haben wir das Jahr 2020 mit einem Nachmittag zum Thema begonnen. Es wurden einige für die Jugendlichen interessante Ausbildungsberufe vorgestellt und der ein oder andere Bewerbungstipp konnte im gemeinsamen Gespräch aufgeschnappt werden.

 

Kurz darauf haben wir mit den musikbegeisterten Jungs ein kleines Rap-Battle organisiert. Es wurden Mikrofone und Musikboxen besorgt und damit eigene und größtenteils frei improvisierte Texte gerappt. Sogar die Betreuer konnten mit etwas Hilfe der Jugendlichen mithalten.

 

Das Gemeinschaftsspiel „Werwolf“ war das wohl beliebteste Spiel in diesem Jahr. Das war an fast jedem Nachmittag sehr gefragt. An den Spielenachmittagen wurde die Gruppe meist mit kleinen gemeinsam gebackenen Leckereien versorgt.

Aufgrund von Corona musste die Jugendgruppe leider für einige Zeit schließen und viele der geplanten Aktivitäten konnten deshalb nicht stattfinden.

 

Als wir uns in der Gruppe wieder treffen konnten, wurde viel über die Coronasituation, den Lockdown und besonders die schulische Situation gesprochen und sich ausgetauscht.


Es gab auch viele freudige Berichte, dass einige schon jetzt Zusagen für ihre Ausbildungs- oder Schulplätze bekommen haben.

Im Stelzenhaus gibt es eine kleine zweite Ebene, die die Jugendlichen gerne ein wenig gemütlicher gestalten wollten. Dafür wurden ein paar Kleinigkeiten besorgt und nun wird die Ecke wieder gerne als Rückzugsort genutzt. Katharina Schleicher

 

Diesmal zuerst einen ganz anderen Jahresbericht von der Märchentruhe als Teil der Gemeinwesen orientierten Jugendarbeit des Kinderschutzbundes, etwas was so mit den Kindern und Jugendlichen der Märchentruhe in Coronazeiten übers Internet besprochen wurde:

 

Was ist das und wo ist es?

 

Das Metalltürchen befindet sich an der südlichen Außenwand des Villinger Münsters unter der Sonnenuhr. Es handelt sich um ein einstiges Feuertürchen. Hinter dem Türchen endete ein Seil, mit dem man die Münsterglocke betätigen konnte. Bemerkte ein Bürger einen Brand, hat er das Türchen geöffnet, am Seil gezogen und die anderen Stadtbewohner damit gewarnt. Und dann musste der Müller zur Brigach eilen und den Kanal zur Stadt vollständig öffnen, damit das Brigachwasser in die Stadt lief. Sei doch die Stadt von Bächen durchzogen gewesen. Im 19. Jahrhundert wurden diese Bächle als Kanäle in den Untergrund verlegt und an vielen Stellen habe es die Möglichkeit gegeben, Kanäle zu öffnen und zu schließen und das Wasser dadurch exakt dorthin zu leiten, wo es gebraucht wurde. Bis etwa 1960 hat man von dieser Möglichkeit, Löschwasser in die Stadt zu bringen, Gebrauch gemacht. Oft verschlief der Wächter den Ausbruch eines Brandes. Der kluge Rat wusste aber Abhilfe zu schaffen: Er führte die Regel des "Nachschlagens" ein, nach der der Wächter - immer kurz nachdem die volle Stunde geschlagen hatte - den Stundenschlag auf einer anderen Glocke per Hand wiederholen musste. Damit hatten die Bürger wenigstens einmal pro Stunde die Sicherheit. Nachtwächter und schlaflose Bürger kontrollierten das Nachschlagen und erstatteten gegebenfalls Anzeige, dann wurde der Turmwächter entlassen. So war es bis 1866, bis heute blieb jedoch das Nachschlagen aus nostalgischen Gründen. Die Glocken wurden in Villingen gegossen. Aber das ist eine andere Geschichte. ;)

Im Folgenden finden Sie noch ein paar Stichpunkte zur Märchentruhe

  • Jeden Samstag, außer in den Ferien, treffen sich zwei Gruppen:
  • In der Gesangsgruppe sind Kinder ab 5 – bis zu 14 Jahren;
  • In der Malgruppe sind Kinder ab 6 – bis zu 18 Jahren;
  • Es fand eine Veranstaltung zum Thema „Engel in der Kunst“ am 18.02.2020 als Vortrag und Workshop statt, an dem 22 Kinder teilnahmen;
  • Außerdem gab es ein Konzert und einen Workshop zum Weltfrauentag am 7.03.2020 mit 32 Kindern und 43 Erwachsenen;
  • Des Weiteren wurde ein Workshop zu Gustav Klimt am 11.07.2020 mit 24 Kindern und 18 Erwachsenen durchgeführt;
  • Der nächste Workshop zu „Wasserspiegelungen und Urlaubsmotiven“ am 19.09.2020 fand mit 22 Kindern und 15 Erwachsenen statt;
  • Am Ausflug zur Ausstellung „Hermann Hesse und seine 90 Aquarelle“ am 20.09.2020 nahmen 6 Kinder und 4 Eltern teil;
  • Der nächste Ausflug zur James Rizzi Ausstellung am 28.09.2020 wurde von 6 Kindern und 5 Eltern genossen;

Die Interkulturelle Woche, für die wir für den 10.10.2020 einen James Rizzi: Workshop für Kinder und Eltern vorbereitet hatten, wurde leider wegen Corona abgesagt.

 

Neben der Malgruppe für Kinder gab es auch eine Malgruppe für die Mütter, die 2-mal im Monat malten und zeichneten. An dieser Gruppe nahmen 12 Frauen teil.

 

Es gab auch eine Bilderausstellung im Februar 2020 im Rathaus Furtwangen.

 

Und wir hatten eine Diskussion über die Corona Krise im KIFAZ mit Frau Christa Lörcher am 30.09.2020.

 

Insgesamt erreichte die Märchentruhe 59 Kinder und 55 Erwachsene.

                                                                           Olga Schulz

 

7 Aktionen

 

7.1 Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung fand am Montag, den 14. September 20 in der Praxis Dr. Czech statt. Der Ort wurde gewählt, weil hier genügend Abstand nach Coronaregeln einzuhalten möglich war. Auch der späte Termin war den Einschränkungen durch Corona geschuldet.

 

Es stand nur eine Wahl an. Der Posten des Kassierers stand wieder mal zur Wahl. Eva Grimm erklärte sich bereit den Posten ein weiteres Mal zu übernehmen. Damit wurde Frau Grimm zum zehnten Mal für den Posten des Kassierers gewählt. 27 Jahre führt sie diesen Posten bereits mit absoluter Professionalität. Danke, Eva.

 

Leider konnten wir ein weiteres Mal den Posten des Schriftführers nicht besetzen. Unsere Vorsitzende Frau Schäfer übernimmt diese Tätigkeit immer wieder nebenbei. Wir sind jetzt schon seit 2013 ohne Schriftführer. Wenn sich jemand von Ihnen berufen fühlt, diesen Posten zu übernehmen, kann er/sie sich gerne bei mir melden.                                                             Alfred Zahn

 

7.2 Weltkindertag

 

Die Feier des Weltkindertages auf die herkömmliche Art wurde leider ein Opfer des Coronavirus. Doch unser Landesverband in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband hatte die Idee Armbändchen für Kinder herstellen zu lassen, die diesen als Dankeschön für ihr Verhalten in Zeiten von Corona überreicht werden konnte.

 

1000 Briefe mit einer Dankeschön-Postkarte und den Armreifen wurden verpackt.

 

 

1000 waren aber eigentlich schon zu wenig. Wir konnten die Briefe an unseren Krippen, an der Carl-Orff-Schule, der Steppachschule, der Friedensschule und weiteren Stellen verteilen.

 


Auf den Armreifen stand geschrieben „Kinder - mit Abstand die Besten!“. Außerdem befand sich darauf das Logo des Kinderschutzbundes und das Logo des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.

 

8 Pressemitteilungen

 

Wir bekommen ab und an Pressemitteilungen unseres Bundesverbandes, die wir an die hiesigen Zeitungen weiterleiten. Leider finden diese Mitteilungen meist nicht den Weg in die Veröffentlichung. Da wir die Themen und deren Aufarbeitung jedoch für gut und wichtig halten, veröffentlichen wir diese Pressemitteilungen wenigstens in unserem Jahresbericht.

 

8.1 Gewaltfreie Erziehung

 

Kinder in der Corona-Pandemie – 20 Jahre Recht auf gewaltfreies Aufwachsen

 

Villingen-Schwenningen, 30.04.2020. Zum Tag der gewaltfreien Erziehung am 30.04.2020 befürchtet der Kinderschutzbund Villingen-Schwenningen, dass das Kinderrecht auf gewaltfreie Erziehung in der Corona-Pandemie gefährdet ist.

 

Neben dem generellen Bedarf nach konsequenten Maßnahmen zur Verhütung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche besteht aktuell das Risiko einer Gewaltzunahme:

 

 „Insbesondere während der aktuellen Corona Pandemie darf die Politik das Risiko der verdeckten Gewalt gegen Kinder nicht aus den Augen verlieren. Schließlich ist durch die Reduzierung von Kita- und Schulbetrieb, die soziale Aufmerksamkeit geringer geworden. Eine Schnellabfrage durch das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg bei den Jugendämtern im Land, kann zu mehr Klarheit über die tatsächliche Lage in Familien beitragen. Bisher spekulieren wir alle nur“, sagt die Vorsitzende Frau Birgitta Schäfer.

 

Die Verordnungen zur Eindämmung der Pandemie werden vom Kinderschutzbund ausdrücklich unterstützt. Dennoch zeigen sich Kinderschützerinnen und Kinderschützer in ganz Deutschland befremdet darüber, dass über die Aufnahme des Spielbetriebs der Bundesliga oder die Eröffnung von Möbelhäusern engagiert diskutiert wird, während die Bedürfnisse von Kindern und ihren Familien nur eine untergeordnete Rolle spielen.

 

„Wir greifen aktuell tief in die Grundrechte von Kindern ein: Wir isolieren sie von ihren Spielkameraden. Wir begrenzen sie in ihrem verbrieften Recht auf Bildung. Und wir enthalten ihnen ausreichend körperliche Bewegung vor. Auch das sind Formen der Gewalt. Es braucht eine Debatte darüber, wie wir Betreuungseinrichtungen und Schulen schrittweise öffnen können. Und diese Debatte muss die Bedürfnisse der Kinder im Blick haben – nicht nur die der Leistungsgesellschaft“, so DKSB-Präsident Heinz Hilgers. 

 

„Der Tag der gewaltfreien Erziehung wird in Deutschland seit 2004 begangen. Seit dem Jahr 2000 gilt in Deutschland das Recht des Kindes auf Gewaltfreie Erziehung. Nach jahrelanger Lobbyarbeit hat vor allem der Kinderschutzbund entscheidend dazu beigetragen, dieses Recht zu verwirklichen“, sagt Frau Schäfer.

 

Der Tag soll daran erinnern, dass die gesamte Gesellschaft die Verantwortung für das gewaltfreie Aufwachsen von Kindern trägt. Zudem soll er Eltern ermutigen, ihr Ideal einer gewaltfreien Erziehung Wirklichkeit werden zu lassen.

 

8.2 Weltkindertag

 

Kinderschutzbund und PARITÄTISCHER starten landesweite Corona-Dankeschön-Aktion für Kinder in Baden-Württemberg

 

Villingen-Schwenningen, 18.09.2020      Zum Weltkindertag (20.09.) möchten der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Baden-Württemberg e.V. (DKSB LV) und der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg mit einer Corona-Dankeschön-Aktion auf die besondere Lage der Kinder in der Corona-Pandemie aufmerksam machen. Rund 28.000 Kita- und Grundschulkinder im Land bekommen von den beiden Verbänden in den nächsten Wochen eine Postkarte und ein Freundschaftsarmbändchen mit dem Slogan „Kinder - mit Abstand die Besten!“ geschenkt. Der DKSB in Villingen-Schwenningen verteilt 1000 Armbändchen davon an Kinder in KiTas und Grundschulen.

 

„Wir möchten allen Kindern einfach einmal Danke sagen, danke fürs Durchhalten, Verzichten, Rücksicht nehmen. Besonders Kinder erleben die Corona bedingten Regelungen als massiv einschränkend und können sie auch teils nicht begreifen“, betont Birgitta Schäfer, Vorsitzende vom Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Villingen-Schwenningen e.V. „Uns ist wichtig, aus den bisherigen Erfahrungen mit der Corona-Krise zu lernen und für das weitere Leben mit der Pandemie bei allen Entscheidungen die Perspektive der Kinder noch mehr mitzudenken“, so Frau Schäfer. „Als Dankeschön erhalten KiTa- und Grundschulkinder in Baden-Württemberg eine Kinderpostkarte und ein Freundschaftsarmbändchen unter dem Motto „Kinder - mit Abstand die Besten!“ aus schadstofffreiem Silikon, hautfreundlich und zu 100 Prozent recyclebar,“ erklärt Frau Schäfer.

 

„Die Corona-Pandemie hat insbesondere den Lebensalltag der Kinder stark verändert. Mit der Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen, der Sperrung von Spiel- und Sportplätzen waren auch gemeinsames Spielen und Treffen mit Freund*innen phasenweise nicht möglich. Manche Kinder haben die zusätzliche Zeit genossen, mehr gemeinsame Zeit mit ihren Eltern und Geschwistern zu verbringen. Aber viele Kinder haben auch massive Einschnitte in ihrem gewohnten sozialen Umfeld, ihrem Lebensalltag und Umgang mit Gleichaltrigen erfahren“, sagt Feray Şahin, Leiterin des Bereichs „Kinder, Familie und Migration“ beim PARITÄTISCHEN in Baden-Württemberg. Nicht allen Kindern habe alternativ ein eigener Garten oder Hof zum Spielen beziehungsweise die notwendige Unterstützung beim Homeschooling zur Verfügung gestanden. „Die Corona-Pandemie hat die Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten im deutschen Bildungssystem offengelegt und verschärft. Wir brauchen eine Politik, die das Wohl der Kinder im Blick hat und an deren Bedarfen ausgerichtet ist. Eine soziale Isolation über einen längeren Zeitraum, wie wir sie jetzt erlebt haben, darf nicht mehr vorkommen“, so Şahin.

 

Momentan wird viel über die Menschen und vor Allem über die Kinder in Moria gesprochen. Unsere Großelterngeneration hat noch in Villingen, Schwenningen, Donaueschingen und an weiteren Orten Fliegeralarm, Luftschutzbunker und die herabfallenden Bomben erlebt. Viele haben bis heute in ihren 80-ern noch nicht aufgearbeitete Traumata, sagt Alfred Zahn, Geschäftsführer des DKSB Ortsverbandes Villingen-Schwenningen. „Wollen wir Kindern, die die gleichen Traumata erlebt haben, wirklich die Hilfe verweigern?“

 

Als Möglichkeit sich zu dem Thema weiter zu informieren weist Frau Schäfer auf das Buch: Am Abend vor dem Meer von Khaled Hosseini hin, mit dem auch an Alan Kurdi erinnert werden soll, der am 2. September 2015 mit drei Jahren im Mittelmeer ertrank und dessen Bild der kleinen Leiche am Strand uns alle betroffen gemacht hat.

 

 

Wer mit Geld helfen möchte, kann an Ärzte ohne Grenzen (IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00) spenden, die in Moria vor Ort sind.

 

Hintergrundinformationen

 

Der Kinderschutzbund (DKSB) – Für die Zukunft aller Kinder!

 

Der Kinderschutzbund, gegründet 1953, ist mit 50.000 Mitgliedern in über 400 Ortsverbänden die größte Kinderschutzorganisation Deutschlands. Der Landesverband Baden-Württemberg e.V. ist Dachverband für 57 Orts- und Kreisverbände und setzt sich für den Schutz von Kindern vor Gewalt, gegen Kinderarmut und für die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland ein. Er möchte eine kinderfreundliche Gesellschaft, in der die geistige, seelische, soziale und physische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gefördert wird. Dabei sollen Kinder und Jugendliche bei allen Entscheidungen, Planungen und Maßnahmen, die sie betreffen, beteiligt werden.

 

Der Ortsverband Villingen-Schwenningen kümmert sich seit 1972 um die Kinder unserer Stadt und des Landkreises.

 

Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg

 

Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg ist einer der sechs anerkannten Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege. Er ist weder konfessionell, weltanschaulich noch parteipolitisch gebunden. Der Verband steht für Solidarität, soziale Gerechtigkeit und Teilhabe und wendet sich gegen jegliche Form sozialer Ausgrenzung. Ihm sind in Baden-Württemberg über 890 selbständige Mitgliedsorganisationen mit insgesamt rund 4.000 sozialen Diensten und Einrichtungen angeschlossen sowie rund 40.000 freiwillig Engagierte. Ihm gehören rund 245 Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Kinder und Familie an. Dazu gehören Waldorfkitas, Waldkitas, Montessori-Kitas und Eltern-Kind-Gruppen. Weitere Infos unter www.paritaet-bw.de

 

Pressekontakte:      

 

DKSB Villingen-Schwenningen e.V.       Der PARITÄTISCHE Baden-Württemberg

Alfred Zahn, Geschäftsführer                   Hina Marquart, Presse- u. Öffentlichkeitsarb.

Tel. 07721/4361, Mobil 0160/2802404   Tel. 0711 2155207, mobil 0172/7148625

gf@dksb-vs.de                                             marquart@paritaet-bw.de

 

8.3Tag der Kinderrechte

 

Internationaler Tag der Kinderrechte am 20. November: „Ein Klaps auf dem Po hat noch niemandem geschadet“?

 

Villingen-Schwenningen, 19. November 2020 Vor 20 Jahren, am 8. November 2000, trat in Deutschland das Recht jedes Kindes auf gewaltfreie Erziehung in Kraft. Trotz positiver Trends sehen viele Menschen in Deutschland körperliche Bestrafung weiter als angebracht an. Das zeigt eine neue repräsentative Studie von Forscherinnen und Forschern der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm um den renommierten Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. med. Jörg Fegert im Auftrag von Kinderschutzbund und UNICEF.

 

So ist jeder Zweite noch immer der Auffassung, dass ein Klaps auf den Hintern noch keinem Kind geschadet habe. Jeder Sechste hält es sogar für angebracht, ein Kind zu ohrfeigen.

 

„20 Jahre nach der Gesetzesänderung bleiben Herausforderungen“, sagt Ekin Deligöz, Vizepräsidentin des Kinderschutzbundes. „Denn das Recht jedes Kindes auf gewaltfreie Erziehung geht weit über den Verzicht auf körperliche Bestrafungen hinaus. Es ist eine Frage der gesellschaftlichen Haltung. Die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz ist ein längst überfälliger Schritt, um die Rechte der Kinder auf Schutz, Förderung und Beteiligung zu stärken.“

 

Insbesondere das Ausmaß und die negativen Folgen psychischer Gewalt gegen Kinder werden bis heute unterschätzt.

 

„Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass auch Strafen mit Nicht-Achtung, Liebesentzug oder auch Herabsetzung von Kindern Formen der Gewalt sind. Hier besteht noch viel Aufklärungsbedarf für einen Bewusstseinswandel“, sagt Alfred Zahn vom DKSB in Villingen-Schwenningen.

 

Seit der Jahrtausendwende ist der Anteil der Menschen, die Gewalt anwenden bzw. als angebracht ansehen, zwar insgesamt gesunken. In den Jahren von 2016 bis 2020 stagnieren die Zahlen aber. Die Akzeptanz von körperlicher Bestrafung hat damit ein Plateau erreicht. Insbesondere leichtere Körperstrafen bleiben bei einem Teil der deutschen Bevölkerung weiterhin verbreitet.

 

Weitere Ergebnisse der Studie

  • Die Zustimmung zu Körperstrafen bei Kindern ist bei Männern größer als bei Frauen. So stimmen Männer dem Klaps auf den Hintern mit 57,8 Prozent häufiger zu als Frauen mit 47,1 Prozent.
  • Je älter die Befragten sind, desto seltener lehnen sie Körperstrafen ab. So lehnen 55,4 Prozent der Befragten unter 31 Jahren den Klaps auf den Hintern ab, verglichen mit 34,7 Prozent der Befragten über 60 Jahren.
  • Wer Gewalt erfahren hat, akzeptiert sie eher in der Erziehung. Teilnehmende, die selbst als Kind Körperstrafen und emotionale Gewalt erlebt haben, stimmen Körperstrafen in der Erziehung eher zu als Menschen, die ohne Gewalt groß geworden sind. So ist die Wahrscheinlichkeit, der Aussage „Ein Klaps auf den Hintern hat noch keinem Kind geschadet“ zuzustimmen, bei der Gruppe, die selbst Körperstrafen in der Kindheit erlebt hat, fast 16-mal so hoch wie bei Menschen, die keine Körperstrafen erlebt haben. Haben sie emotionale Gewalt erfahren, ist die Wahrscheinlichkeit doppelt so hoch.

 

9    Rückblick und Ausblick unserer Vorsitzenden

 

Wie bereits eingangs erwähnt war die Arbeit des Kinderschutzbundes von der Coronapandemie geprägt. Die Folgen der Pandemiebedingten Maßnahmen, wie Schul- und Kindergartenschließungen, Kontakteinschränkungen, Kurzarbeit usw., werden uns noch sehr lange begleiten. Insbesondere die Kinder haben gelitten und leiden unter der derzeitigen Situation und sind daher weiterhin auf jede Form von Hilfe angewiesen.

 

Wir würden uns daher freuen, Sie zukünftig als Kinderschützer in unseren Reihen begrüßen zu können. Jede Hilfe, ob groß oder klein, monetär oder ideell, kurzfristig oder langfristig, ermöglicht es uns unsere Arbeit fortzuführen. Eine Arbeit, die darauf ausgerichtet ist, Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, sie bei ihrer Entwicklung bestmöglich zu unterstützen und zu fördern und sie erfolgreich vor Gewalt, Vernachlässigung und Missbrauch zu schützen. 

 

Ich persönlich möchte ich mich an dieser Stelle wie jedes Jahr bei allen Mitgliedern und Mitgliederinnen für das Vertrauen, das dem Vorstand und den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes entgegengebracht wird und für die Spendenbereitschaft sowie jegliche anderweitige Unterstützung bedanken. Des Weiteren möchte ich mich auch ganz herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und insbesondere bei unserem Geschäftsführer, Herrn Alfred Zahn, für die engagierte, zuverlässige und professionelle Arbeit bedanken. 

 

Bleiben Sie gesund und passen Sie auf sich und die Kinder in Ihrer Umgebung auf.

 

Birgitta Schäfer

1. Vorsitzende

 

Hier finden Sie uns

Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Villingen-Schwenningen e.V.

Bogengasse 11/1

78050 Villingen-Schwenningen

Kontakt

Rufen Sie einfach an

 

Geschäftsführung:

Alfred Zahn

0160 280 240 4 oder 07721 4361

gf(at)dksb-vs.de

 

Vorstand:

Birgitta Schäfer

07721 21061

dksb(at)dksb-vs.de

 

Telefonberatung Familienhilfe und begleiteter Umgang:

07721 62990

fh(at)dksb-vs.de oder bu(at)dksb-vs.de

 

Babysittervermittlung:

07721 65233

 

Kinderkrippe "Am Steppach"

Adlerring 1/2

78048 Villingen-Schwenningen

07721 64686

kksteppach(at)dksb-vs.de Handynummer: 0162 3165 112

 

Kinderstüble "Am Sägebach"

Schillerstraße 4

78048 Villingen-Schwenningen

07721 9929586

kssaegebach(at)dksb-vs.de

 

Kinderstüble "Zum Moosbach"

Schopfelenstraße 6

78056 Villingen-Schwenningen

07720 6609191

ksmoosbach(at)dksb-vs.de Handynummer: 0152 0581 5499