Deutscher Kinderschutzbund

 

Ortsverband Villingen-Schwenningen

 

 

 

 

 

 

 

Der größte Fehler in der Erziehung ist, die Fehler der eigenen Eltern vermeiden zu wollen (Wolfgang Ehinger).

 

 

Jahresbericht 2019

 

 

INHALTSVERZEICHNIS

 

1             Grußwort  3

2            Die Vorstandschaft  4

3            Mitarbeit in verschiedenen Gremien  5

3.1        Forum Kind und Familie  5

3.2       Arbeitskreis sexuelle Gewalt  5

3.3       Jugendnetzwerk Villingen-Mitte  6

3.4       Jugendhilfeausschuss der Stadt Villingen-Schwenningen  6

3.5       Kreisjugendhilfeausschuss  6

3.6       Liga der freien Wohlfahrtspflege im Schwarzwald-Baar-Kreis  7

3.7       Kreisverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes  7

4            Mitglied werden! 8

5            Unsere Leistungen  9

5.1        Begleiteter Umgang  9

5.2       Babysitterkurse/ -pass; Umgang mit Kindern  9

5.3       Babysittervermittlung  9

5.4       Familienberatung und –hilfe, Telefonberatung  10

5.5       Familienpaten (Frühe Hilfen) 10

6            Kinder- und Jugendbetreuung  11

6.1        Krippe „Am Sägebach“ 11

6.2       Krippe „Zum Moosbach“ 13

6.3       Kinderkrippe „Am Steppach“ 15

6.4       Gemeinwesen orientierte Jugendarbeit  16

7            Aktionen  19

7.1        Mitgliederversammlung  19

7.2       Weltkindertag  19

8            Pressemitteilungen  20

8.1         Ramadan-Fasten von Kindern und Jugendlichen  20

8.2        Tag der gewaltfreien Erziehung: Kinder müssen gehört werden  21

8.3        Jeder Tag ist ein Tag der Familie  22

9            Rückblick und Ausblick unserer Vorsitzenden  23

 

 

 

 

 

1 Grußwort

 

Liebe Mitgliederinnen und liebe Mitglieder,

liebe Leserinnen und Leser,

 

 

Diesmal lesen Sie hier ein Grußwort vom Geschäftsführer. Wie anders kann man sich endlich mal bei unserer Vorsitzenden Frau Birgitta Schäfer für ihre unermüdliche Arbeit bedanken. Im Jahr 2020 wird sie in der Länge der Zeit als 1. Vorsitzende den bisherigen Rekordträger (mich selbst) überholen. Sechs Jahre führt Frau Schäfer bereits den Ortsverband Villingen-Schwenningen und bringt dabei neben ihrer Arbeitskraft auch immer wieder ihre profunden Kenntnisse als Anwältin ein.

 

Wenn man jetzt im Jahre 2020 den Bericht 2019 schreibt und sieht wie ein Virus die Welt verändert, war das Jahr 2019 ein ruhiges Jahr. Leider hieß ein ruhiges Jahr dennoch, dass Kinder auch bei uns in unserem Landkreis in unserer Stadt leiden mussten. So hat sich z.B. beim Jugendamt des Landkreises Schwarzwald-Baar die Zahl der Inobhutnahmen (Wegnahme des/der Kindes/er aus der Familie) verdoppelt. Heißt dies, dass mehr Menschen auf die Probleme dieser Familien schauen und die Probleme dem Amt melden, heißt es, dass das Amt schneller und radikaler reagiert oder heißt es, dass immer mehr Eltern ihrer Erziehungsaufgabe nicht mehr gerecht werden!

 

Wir sind dabei eine neue Konzeption für den begleiteten Umgang zu schreiben. Unter der Überschrift begleiteter Umgang soll es bald eine Begegnungsmöglichkeit (Besuchscafé), begleitete Übergaben, den unterstützten, den begleiteten und auch den beschützten Umgang geben. Der Umgang soll dann an neutralen Orten aber auch bei den Umgangssuchenden zu Hause möglich sein. Wenn Sie an genaueren Informationen zu diesem Thema interessiert sind, melden Sie sich bei mir. Dann kann ich Ihnen dieses Konzept zukommen lassen.

 

Doch nun noch mal zu unserer Vorsitzenden: Danke, Bigi!

 

Alfred Zahn

Geschäftsführer DKSB Ortsverband Villingen-Schwenningen

 

2 Die Vorstandschaft

 

Birgitta Schäfer Vorsitzende

Obere Straße 30

78050 Villingen-Schwenningen

Tel.: 07721 21061

dksb@dksb-vs.de

Gesine Bammert

stellvertretende Vorsitzende

Babysittervermittlung

Tel.: 07721 65233

babysitter@dksb-vs.de

Dr. Petra Brenneisen-Kubon

stellvertretende Vorsitzende

Ansprechpartner für Belange von Kindern, die in den kinderärztlichen und kinder- und jugendpsychiatrischen Bereich fallen

Supervision von Mitarbeitern

Familienpaten

familienpaten@dksb-vs.de

Eva Grimm

Kassiererin

Mühlwiesen 10

78166 Donaueschingen

Tel.: 07705 1669

Mobil: 0152 538 811 89

kasse@dksb-vs.de

NN Schriftführer

NN Beisitzer

Christa Czech

Beisitzerin

Familienpaten

Prinz-Eugen-Straße 1

78048 Villingen-Schwenningen

Tel.: 07721 508986

familienpaten@dksb-vs.de

NN Beisitzer

NN Beisitzer

NN Beisitzer

Christine Brugger, Beirätin

Krippen, Spracherziehung

Im Oberdorf 10/1

78052 Villingen-Schwenningen

kssaegebach@dksb-vs.de

NN Beirat

Gisela Walter, Beirätin

Familienhilfetelefon

Begleitender Umgang

Bleichestraße 40

78050 Villingen-Schwenningen

bu@dksb-vs.de, fh@dksb-vs.de

Melanie Walter, Beirätin

Begleitender Umgang

Rietheimer Straße 37

78050 Villingen-Schwenningen

Tel.: 07721 504593

bu@dksb-vs.de

Alfred Zahn, Geschäftsführer

Kinderkrippen, Gemeinwesen orientierte Jugendarbeit, Jugendhilfeausschüsse, Liga der freien Wohlfahrtspflege, Kreisvorsitz Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Bogengasse 11/1, 78050 Villingen-Schwenningen, Tel.: 0160/2802404 oder 07721/4361, gf@dksb-vs.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Mitarbeit in verschiedenen Gremien

 

3.1 Forum Kind und Familie

 

Der Arbeitskreis „Forum Kind und Familie“ dient der Zusammenarbeit und Vernetzung von unterschiedlichen Institutionen und Berufsgruppen zum Thema Kinder in Trennungssituationen. Das Ziel der Zusammenarbeit ist Familien in Trennungskrisen eine gute Begleitung anzubieten und die vorhandenen Hilfestellungen immer wieder zu bessern, um so den betroffenen Kindern zu helfen. Unser Ortsverband ist im Forum vertreten und nimmt regelmäßig an den Treffen des Forums teil.

 

Auf der Internetseite www.dksb-vs.de finden Sie genauere Informationen zum Forum Kind und Familie.

 

3.2 Arbeitskreis sexuelle Gewalt

 

Der Arbeitskreis "Sexuelle Gewalt" ist ein Zusammenschluss verschiedener Institutionen im Schwarzwald-Baar-Kreis. Er bietet weiblichen und männlichen Tätern und Opfern Unterstützung bei der Suche nach Information, Hilfe, Begleitung, Therapie und Prävention an. Unser Ortsverband ist Mitglied im Arbeitskreis sexuelle Gewalt.

 

Auf der Internetseite www.dksb-vs.de finden Sie genauere Informationen zum Arbeitskreis sexuelle Gewalt.

 

3.3 Jugendnetzwerk Villingen-Mitte

 

Das Jugendnetzwerk Villingen-Mitte traf sich in 2019 zwei Mal. Da im Jugendnetzwerk Villingen-Mitte mehr Mitglieder aus verschiedensten Institutionen sind, ist der fachliche Austausch letztendlich auf einem professionelleren Niveau als davor in den Sozialraumteams. Man bekommt von den verschiedensten Trägern, die im Netzwerk vertreten sind, interessante Anregungen und kann seine Informationen breiter streuen. Der fast schon gemütliche Austausch im aufgelösten Sozialraumteam Steppach war aber dafür offener und persönlicher.

 

Der Unterstand für die Jugend des Stadtteils Steppach konnte jedoch leider immer noch nicht eingeweiht werden.                                               Alfred Zahn

 

3.4 Jugendhilfeausschuss der Stadt Villingen-Schwenningen

 

Anstatt des Baues der Wilhelmspflege, der meiner Ansicht nach in abgespeckter Version seinen Sinn gehabt hätte, haben wir den Auftrag der Stadt Villingen-Schwenningen bekommen, den Standort Schopfelenstraße zu ertüchtigen und auszubauen.

 

Der Jugendhilfeausschuss wurde neu organisiert, so dass wir als Deutscher Kinderschutzbund keinen Sitz mit Stimme mehr in dem Gremium haben. Da ich Kreisvorsitzender des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes bin, habe ich jedoch als solcher weiterhin den Sitz mit Stimme im Jugendhilfeausschuss der Stadt Villingen-Schwenningen.                                        Alfred Zahn

 

3.5 Kreisjugendhilfeausschuss

 

Vor drei Legislaturperioden hatte ich zum ersten Mal und danach zu jeder neuen Legislaturperiode des Kreistages erneut versucht, einen Sitz im Kreisjugendhilfeausschuss zu gekommen. Zu Beginn der neuen Legislaturperiode hat der Kreistag der Aufnahme des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes als Mitglied mit Stimme im Kreisjugendhilfeausschuss endlich zugestimmt. Somit sitze ich seit Ende 2019 mit Sitz und Stimme im Kreisjugendhilfeausschuss und kann auch hier meinen Einfluss für die Kinder und Jugendlichen unseres Landkreises geltend machen.                                                 Alfred Zahn

 

3.6 Liga der freien Wohlfahrtspflege im Schwarzwald-Baar-Kreis

 

Meine Tätigkeit als Schriftführer der Liga hat mit dem 31.12.2019 geendet. Ab 1.1.2020 bin ich turnusmäßig für zwei Jahre Vorsitzender der Liga

 

3.7 Kreisverband des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

 

Die Gründung des Regionalverbundes Schwarzwald-Baar, Tuttlingen, Rottweil hat im Jahr 2019 endlich stattgefunden. Dieser Regionalverbund wird vom Geschäftsführer der Stiftung Lernen, Fördern, Arbeiten mit Sitz in Rottweil geleitet und hat derzeit ein Budget von ca. 15000,- € jährlich. Damit soll die Arbeit des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes mehr in die Fläche getragen werden.                                                                              Alfred Zahn

 

5 Unsere Leistungen

 

5.1 Begleiteter Umgang

 

Wir praktizieren seit 1996 den „Begleitenden Umgang" für Scheidungs- und Trennungskinder. Die Eltern können sowohl beim Stadt- als auch beim Kreisjugendamt einen Antrag stellen. Wenn diese den Begleiteten Umgang befürworten, übernehmen sie die anfallenden Kosten. In den letzten 20 Jahren wurden von uns viele Familien betreut.

Wenn Sie genaueres über den Begleitenden Umgang erfahren wollen, können Sie sich auf der Internetseite unseres Ortsverbandes: www.dksb-vs.de oder unter der Telefonnummer des Begleitenden Umgangs 07721/62990 informieren.

Wie Sie ja schon im Grußwort lesen konnten, haben wir im Jahr 2019 die neue Konzeption des begleiteten Umgangs geschrieben und werden im Jahr 2020 daran noch ein wenig feilen.                                      Gisela Walter

5.2 Babysitterkurse/ -pass; Umgang mit Kindern

 

Wir bieten weiterhin die Ausbildung zum Babysitter zusammen mit der Volkshochschule an. Bei einer Vorstandssitzung wurden zusammen mit unserer Kursleiterin Frau Sabins Janssen einige organisatorische Änderungen angeregt. Wir werden jetzt auch schon 13-jährige Jugendliche für die Kurse zulassen.

 

Genauere Informationen zu Babysitterkursen entnehmen Sie den Kursangeboten der Volkshochschule Villingen-Schwenningen und unserer Internetseite www.dksb-vs.de.                                                               Alfred Zahn

 

5.3 Babysittervermittlung

 

Im Anschluss an die Babysitterkurse werden die erfolgreichen Teilnehmer auf eine Vermittlungsliste gesetzt und von uns auf Wunsch nach ihrem Einsatzgebiet telefonisch an interessierte Eltern vermittelt. Die Telefonnummer 07721/65233 steht im Telefonbuch und ist jederzeit erreichbar. Die Nachfrage ist schwankend; je nach Jahreszeit und oft vor Allem nach den Ferien stärker.

 

Auch hier können Sie mehr Informationen auf unserer Internetseite www.dksb-vs.de bekommen.                                                            Gesine Bammert

 

5.4 Familienberatung und –hilfe, Telefonberatung

 

Der Deutsche Kinderschutzbund Ortsverband Villingen-Schwenningen führt seit seiner Gründung vor über 40 Jahren Familienberatung und -hilfe durch. Dabei unterstützen wir Familien in unterschiedlichen Konflikt‑ und Krisensituationen.

Wenn Sie Fragen an uns haben, Sie uns über mögliche Probleme informieren wollen, Sie dem Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Villingen-Schwenningen beitreten wollen oder Sie aktiv mitarbeiten wollen, rufen Sie doch einfach an. Unter der Nummer 07721/62990 erreichen Sie uns direkt oder unseren Anrufbeantworter.

Auch hier können Sie mehr Informationen auf unserer Internetseite www.dksb-vs.de bekommen.                                                            Gisela Walter

 

5.5 Familienpaten (Frühe Hilfen)

 

Unsere Familienpaten können Sie weiterhin über Diakonie oder Caritas erreichen.

 

Kinder- und Jugendbetreuung

 

6.1 Krippe „Am Sägebach“

 

Es ist still während ich hier im Büro des Kinderstübles sitze, um den Jahresbericht für das Krippenjahr 2019 zu schreiben.

 

Es ist still!

 

Kein Stimmengewirr, kein Kinderlachen, kein Läuten der Türglocke, keine Gespräche mit Eltern, die ihre Kinder bringen, ….

 

Es ist still!

 

Dieser Jahresbericht entsteht Mitten in der Corana-Krise. Das Kinderstüble ist geschlossen. Die Kinder zu Hause bei ihren Familien.

 

Nun stellt sich die Frage „Was hat die Corona- Krise 2020 mit dem Rückblick auf das Jahr 2019 zu tun?“

 

Meiner Meinung nach ganz entscheidendes… Unser Blick hat sich geändert. Der Blick auf das, was bleibt. Auf das, was wirklich zählt!

 

Was also bleibt, vom Krippenjahr 2019 im Kinderstüble „Am Sägebach“? Auch dieses Jahr gab es an den Jahreszeiten orientierte Angebote, es wurde gesungen, gekocht, gebacken, gemalt, geklebt, im Garten gespielt, gebaut, Geschichten erzählt, Fingerspiele gemacht, getanzt, …. Viele schöne und für die Entwicklung der Kinder wichtige Dinge.

 

Aber was bleibt davon? Es bleiben…die Erfahrungen, die wir miteinander gemacht haben. Das miteinander Leben des Alltags. Das gemeinsame Lachen. Das Trösten, wenn jemand traurig ist. Das miteinander im Gespräch sein. Ein Stück Lebensweg gehen wir gemeinsam mit den Kindern und deren Familien.

 

Das ist das, was uns verbindet! Das ist das, was bleibt! Seit September 2019 beschäftigen wir uns im Rahmen eines Jahresprojektes mit dem Bilderbuchklassiker „Frederick“ von Leo Lionni. Was die kleine Maus Frederick macht, würde man wohl heute als Achtsamkeit beschreiben. Er ist ganz im Moment. Sammelt Farben, Wörter und Sonnenstrahlen. Diese teilt er dann mit seiner Mäusefamilie und zeigt damit, wie wichtig im Leben das miteinander reden und das miteinander Leben sind. Wir spüren dieser Geschichte gemeinsam mit den Kindern auf verschiedene Weise nach… wir erzählen die Geschichte mit Figuren und Tüchern, wir malen, kleben, backen, …. Im Morgenkreis (und auch im Freispiel) singen wir immer wieder unser selbstgedichtetes „Frederick- Lied“. Das passt so gut in unsere Zeit:

„Er erzählt von Farben: rot, gelb und blau,

die Mäuse sehn`sie ganz genau.“

(piep, piep, piep, piep, piep… )

“Der Himmel blau, die Sonne gelb,

so wunderbar ist unsre`Welt“

(piep, piep, piep, piep, piep… )

(Melodie: Vogelhochzeit)

 

Christine Brugger für das Team des Kinderstübles „Am Sägebach“

 

6.2 Krippe „Zum Moosbach“

 

Die größte Kunst ist, den Kleinen alles,

was sie tun oder lernen sollen,

zum Spiel und Zeitvertreib zu machen.

 

Auch wir haben uns im letzten Jahr dem Thema Kunst angenommen. Dabei ging es nicht nur um unsere Kunst den Kindern auf spielerische Weise etwas beizubringen, sondern den Kindern auch die Kunst nahe zu bringen. Daher stand das erste Halbjahr unter dem Motto „Kleine Künstler“. Mit Spielen, Geschichten, Liedern und Fingerspielen haben wir die Farben und das Malen aufgegriffen. In vielen kleinen Projekten lernten die Kinder unterschiedliche Farben, Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten kennen. Dabei war es uns auch wichtig die Kinder in ihrem Tun ausprobieren zu lassen, sie zu unterstützen und ihnen zu zeigen, dass jeder etwas Besonderes erschaffen kann. Außerdem sollte man nie aus den Augen verlieren, dass jeder Mensch etwas Besonderes und an sich ein kleines Kunstwerk ist.

 

Nach den Sommerferien haben wir uns dann an den Jahreszeiten und den Festen im Laufe des zweiten Halbjahres orientiert. Die neuen Kinder wurden nach und nach begrüßt und von den letzten großen haben wir uns verabschiedet. Zuerst stand alles im Zeichen des Herbstes, was wir ebenfalls mit Liedern, Geschichten und einer gestalteten Mitte im Morgenkreis veranschaulicht haben. Auch der Gruppenraum wurde durch Kreativangebote den Jahreszeiten angepasst. Weiter ging es dann mit St. Martin, wo natürlich das Laternen basteln und Laufen mit ihnen im Morgenkreis nicht fehlen durfte. Dann kam auch schon die Advents- und Weihnachtszeit.

 

Regelmäßig findet auch noch unser Kochtag statt und nachdem wir uns einen Zwillingsbuggy angeschafft haben, gehen wir nun auch regelmäßig spazieren. Noch leichter wurde es für uns, als wir vor Weihnachten noch einen zweiten Zwillingsbuggy von einer unserer Familien gespendet bekommen haben.

 

Nachdem wir schon vor den Sommerferien die Eltern der neuen Kinder bei einem Elternabend begrüßt und über alles Informiert hatten, stand nun die zweite Aktion mit allen Eltern, Kindern, Geschwistern und Großeltern, unser jährliches Adventsbasteln an. Wieder einmal ist unser kleines Stüble fast aus allen Nähten geplatzt, aber es war schön zu sehen, dass es so gut von allen angenommen wird und alle wieder viel Freude hatten.

 

Auch dieses Jahr mussten wir uns wieder von einer Kollegin verabschieden. Frau Edita Schauer musste uns sehr schnell Anfang März verlassen. Das aber aus einem erfreulichen Grund für sie, da sie ihr erstes Kind erwartete. Für uns hieß das, dass wir schauen mussten, wie wir die Zeit, bis Frau Christina Baumeister wieder im September aus der Elternzeit zurückkam, überbrücken konnten. Mit Einsatz aller und der Hilfe von unseren Kolleginnen aus den zwei anderen Stüble, ging diese Zeit aber auch vorüber. Auch da war unser Thema von Anfang des Jahres wieder greifbar, die Kunst verschiedene Situationen zu meistern und den Kindern ihren normalen Alltag zu ermöglichen.

 

Nach einem sehr ereignisreichen aber auch schönen Jahr starten wir nun wieder mit neuen Ideen und neuer Energie in ein neues Jahr und warten schon gespannt, was uns in diesem alles erwartet.

 

Zum Schluss noch ein Zitat, dass uns ab und zu in unserem Alltag begleiten und darin erinnern soll, manches auch mal, wie ein Bild, aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

 

Als Kind ist jeder ein Künstler.

Die Schwierigkeit liegt darin,

als Erwachsener einer zu bleiben.

(Paplo Picasso)

Das Kinderstüble Team aus Schwenningen

 

6.3 Kinderkrippe „Am Steppach“

 

Das neue Jahr konnten wir in den frisch renovierten Räumlichkeiten beginnen.

 

Im Frühjahr standen wieder viele Ausflüge auf dem Programm. So haben wir verschiedene Bauernhöfe in der Umgebung besichtigt. Einen davon fanden die Kinder besonders toll, da es viele junge Tiere gab und manche davon durften sogar gestreichelt werden.

 

Mit dem Thema „gesunde Ernährung“ starteten wir den Juni. Mit den Kindern ließen sich hierzu viele Angebote machen und auch die Eltern waren motiviert mit in das Thema einbezogen. So stand auch unser Elternabend unter dem Motto der Ernährung, weshalb wir extra eine Ernährungsexpertin von „BeKi – Bewusste Kinderernährung“ eingeladen haben. Der Elternabend war gut besucht und es gab für alle viel Neues zu lernen.

 

Im Juli verabschiedeten wir die Mitarbeiterin Linda Biesinger. An ihrer Stelle durften wir Katharina Schleicher nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung in unser Team übernehmen.

 

Im Sommer waren wir oft mit den Kindern in unserem Garten, auf dem großen Spielplatz oder machten eine kleine Wanderung zu einem Feld und picknickten dort. Uns ist es wichtig, dass die Kinder täglich an der frischen Luft sind, um sich ausreichend zu bewegen und die Natur mit allen Sinnen zu erleben. Auch die Bus- und Zugfahrten mit den Kindern sind immer ein ganz besonderes Erlebnis. So waren wir viel unterwegs und in Donaueschingen im Entenpark und in Schwenningen auf dem großen Spielplatz auf dem ehemaligen Landesgartenschau-Gelände. Für unser gesundes Frühstück gingen wir jeden Montag mit den Kindern in den Lidl einkaufen. Wir wählten gemeinsam mit den Kindern die verschiedenen Lebensmittel aus und die Kinder durften anschließend an der Kasse bezahlen. Dienstags deckten wir den Tisch und bereiteten gemeinsam mit den Kindern das gesunde Essen zu.

 

Mittwochs gehen wir weiterhin mit den Kindern in die Stadt, damit sie dort verschiedene Erfahrungen sammeln können. Sei es in der Fußgängerzone, auf den Markt oder in den Geschäften.

 

Auch in diesem Jahr standen einige räumliche Veränderungen an. So wurde im Flur fleißig geschraubt und gehämmert, sodass dieser jetzt nicht nur modern aussieht, sondern auch viel mehr Platz bietet.

 

Die Planungen von dem neuen Wickelraum haben auch schon begonnen. Um mehr Platz für die Kinder zu schaffen, wird dieser in einen anderen Raum verlegt.

Nach vielen schönen und besonderen Erlebnissen freuen wir uns auf das kommende Jahr.

 

Das Team der Kinderkrippe „Am Steppach“

 

6.4 Gemeinwesen orientierte Jugendarbeit

 

In der „Märchentruhe“, einem Teil der Gemeinwesen orientierten Jugendarbeit findet 1 Mal pro Woche Basteln, Gesang und Musik für Kinder mit Migrationshintergrund an der Golden-Bühl-Schule statt.

 

Dieses regelmäßige Angebot findet teilweise auch in der Schillerstraße 4 oder im Stelzenhaus statt. Die „Märchentruhe“ wird von 4 Ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen geleitet.

 

Folgende Besondere Angebote gab es im Jahr 2019:

 

16.03.2019 – Workshop für die Kinder und deren Eltern zum „Suprematismus (Stilrichtung der Moderne der bildenden Kunst) von Kasimir Malewitsch“ und Konzert zum Weltfrauentag.

In Zusammenarbeit mit dem Franziskaner Museum für die Kinder und deren Eltern:

  • Führung zum Thema Kelten in Villingen – am 4.05.2019;
  • Stadt-Exkursion - 25.05.2019;
  • Museums-Exkursion – 31.08.2019;
  • Spaziergang auf den Magdalenenberg - 7.09.2019.

29.06.2019 – Workshop zum Thema „Jugendstil“ an der Golden-Bühl-Schule.

 

Von 22.09.2019 bis 29.09.2019 fand die Interkulturelle Woche für den ganzen Landkreis statt. Daran nahm die „Märchentruhe“ mit folgenden Veranstaltungen teil:

  • am 19.09.2019 gab es eine Bilderausstellung im Landratsamt mit musikalischer Begleitung. Die Bilder hatten die Kinder der „Märchentruhe“ gemalt.
  • am 27.09.2019 wurde ein Konzert mit Diskussion mit der „Märchentruhe“, dem Frauenchor „Souvenir“ und der Tanzschule „Xenia“ in der Seniorenresidenz am Kaiserring organisiert.

07. Dezember – Nikolausfeier in der Golden-Bühl-Schule

14. Dezember – Weihnachtsfeier in der Golden-Bühl-Schule

 

Villingen-Schwenningen Wunder für Märchentruhe möglich

Von Schwarzwälder Bote 10.12.2019 - 18:55 Uhr

Sie hoffen auf eine Fortsetzung der Märchentruhe (von links): Elvira Unruh, Kunstunterricht; Natalie Leva, Organisation, Museumspädagogik; Iryna Frese, Musik, Chor; Christa Lörcher, Ehrengast; Olga Schulz, Koordination und Theater; Elena Migunov, Sprachunterricht; Valentina Löwen, Musik.

 

Es gibt Hoffnung für das Projekt Märchentruhe.

2011 war das Geburtsjahr der Märchentruhe – eine Idee von Olga Schulz, engagierte Mitarbeiterin beim Caritasverband, und Alfred Zahn, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes VS. Aus der Idee wurde ein Projekt, das Kinder, Eltern, Großeltern, Verantwortliche und viele andere begeisterte: Musik, Sport, Theater, Kunst, Basteln für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter wurde in verschiedenen Sprachen (deutsch, russisch, englisch) angeboten und gefördert, Musikveranstaltungen, Kunstausstellungen, Theateraufführungen durchgeführt. Kinder lernten musizieren, malen, tanzen, Theater spielen und sich auf einer Bühne selbstbewusst zu präsentieren.Und das alles sollte in Kürze, am 31. Dezember, zu Ende sein, weil die Stadt diese Arbeit nicht weiter unterstützen möchte? Die Nachricht über das Ende des Projekts Märchentruhe traf alle Eltern, Organisatoren und Lehrkräfte tief, heißt es in einer Mitteilung. Aber: Es ist bald Weihnachten, und ein Wunder ist möglich. Vor wenigen Tagen fand die jährliche Weihnachtsfeier in der Goldenbühlschule statt. Am Ende der Veranstaltung kam Alfred Zahn vom Kinderschutzbund mit der Nachricht, dass die Märchentruhe mit großer Wahrscheinlichkeit weiterarbeiten kann: Der Kinderschutzbund werde möglicherweise bei der Finanzierung aushelfen, eventuell auch bei der Stadt die Notwendigkeit dieser Arbeit aufzeigen können. So wurde aus einer Abschiedsveranstaltung hoffentlich ein Projekt der Zuversicht. Und 2021 könnte es ein Jubiläum "zehn Jahre Märchentruhe" geben.

 

Aktionen

 

7.1 Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung fand am Montag, den 02. Juli 2019 im Stelzenhaus statt. Unsere Vorsitzende Birgitta Schäfer wurde dabei schon zum dritten Mal wiedergewählt. Unsere Beiräte Gisela Walter, Christine Brugger und Melanie Walter wurden in ihrem Amt bestätigt.                       Alfred Zahn

 

7.2 Weltkindertag

 

Die Zusammenarbeit mit der Stadt Villingen-Schwenningen am Weltkindertag hat sich bewährt.

Das Ausgeben der kostenlosen Popcornportionen gehört schon fast traditionell zu den Aufgaben des Vorstandes unseres Ortsverbandes am Weltkindertag.

 

Pressemitteilungen

 

Wir bekommen ab und an Pressemitteilungen unseres Bundesverbandes, die wir an die hiesigen Zeitungen weiterleiten. Leider finden diese Mitteilungen meist nicht den Weg in die Veröffentlichung. Da wir die Themen und deren Aufarbeitung jedoch für gut und wichtig halten, veröffentlichen wir diese Pressemitteilungen wenigstens in unserem Jahresbericht

 

8.1 Ramadan-Fasten von Kindern und Jugendlichen

 

Villingen-Schwenningen, 23. April 2019. Vor Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan weisen der Kinderschutzbund (DKSB) und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) auf mögliche Folgen des Fastens für Kinder und Jugendliche hin. Familien sollten in ihrem Wunsch unterstützt werden, ihre Religion auszuüben, Risiken für die Gesundheit von Kindern müssen aber im Blick behalten werden. Zu diesem Zweck hat der DKSB eine Handreichung mit Empfehlungen für Lehrer*innen, Ärzt*innen und andere Fachkräfte entwickelt. Der Ramadan findet in diesem Jahr vom 5. Mai bis 4. Juni statt.

 

Während des Fastenmonats Ramadan dürfen gläubige Muslime zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang weder essen noch trinken. Die islamischen Fastenregeln lassen allerdings verschiedene Ausnahmen zu, zum Beispiel für Ältere, Schwangere, bei Krankheit, auf Reisen und auch bei Kindern. Dennoch fasten viele Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter. Die Fastenregeln strikt einzuhalten kann aber für Kinder spürbare Folgen haben. „Unzureichende Flüssigkeitsaufnahme kann zu mangelnder Konzentrationsfähigkeit führen und auch das Schlafverhalten kann sich durch strenges Fasten verändern“, erklärt Dr. Thomas Fischbach, Präsident des BVKJ. „Besonders in dieser Zeit, in der Zeugnisse und Schulabschlüsse anstehen, fordert das die Kinder sehr. Gerade dann benötigen sie genügend Schlaf, gesunde Nahrung und ausreichend zu Trinken.“

Um Eltern, Ärzt*innen, Lehrer*innen und andere pädagogische Fachkräfte auf die gesundheitlichen Risiken des Fastens hinzuweisen und sie bei der Wahrnehmung ihrer Verantwortung zu unterstützen, hat der Kinderschutzbund eine Handreichung zum Thema entwickelt. „Ganz wichtig ist eine gute Kommunikation zwischen allen Beteiligten und gegenseitiges Verständnis“, so Alfred Zahn vom Ortsverband Villingen-Schwenningen. „Unser Ziel ist es, dass Kinder, die fasten möchten, dies altersgerecht und ohne ihre Gesundheit zu schädigen tun. Denn am Ende ist das Wohl des Kindes und sein gesundes Aufwachsen das Wichtigste.“

Im Umgang mit dem Ramadan-Fasten von Kindern und Jugendlichen empfiehlt der Kinderschutzbund konkrete Handlungsschritte. So rät er Eltern, die verantwortlichen Lehrer*innen oder Erzieher*innen darüber zu informieren, dass ihre Kinder fasten. Gleichzeitig sollten Eltern informiert werden, dass Bildungs- und Betreuungseinrichtungen wie Schulen und Horte oder auch Sportvereine verpflichtet sind, einzugreifen, wenn sie gesundheitliche Einschränkungen erkennen. In solchen Fällen ist es sinnvoll, dass Eltern und Kinder gemeinsam nach einer kindgerechten Lösung suchen, empfiehlt der DKSB. Denkbar wäre etwa, dass das Kind nur am Wochenende fastet, oder nur an einem Tag in der Woche, z.B. am Sonnabend, oder auch nur stundenweise.

 

8.2 Tag der gewaltfreien Erziehung: Kinder müssen gehört werden

 

Villingen-Schwenningen, 26.04.2019. Zum Tag der gewaltfreien Erziehung am 30.04.2019 fordert der Kinderschutzbund Villingen-Schwenningen, Kinder jeden Alters bei Anzeichen von Gewalt- und Missbrauchserfahrungen anzuhören und ernst zu nehmen.

 

„Gewalt hat viele Gesichter. Kinder und Jugendliche können körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt erleiden, das fängt schon mit dem berühmten Klaps an. Auch Vernachlässigung und mangelnde Unterstützung sind eine passive Form von Gewalt“, sagt Birgitta Schäfer vom Ortsverband Villingen-Schwenningen. „In all diesen Bereichen gibt es hohe Dunkelziffern. Wir müssen davon ausgehen, dass schätzungsweise jedes vierte Kind im Laufe des Heranwachsens Gewalt erlebt – in unterschiedlicher Intensität und Dauer.“

 

Kinder und Jugendliche haben seit dem Jahr 2000 das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig. Dennoch erleben viel zu viele Kinder weiterhin verschiedene Formen von Gewalt, in der Familie, im sozialen Umfeld, in Kitas, Schulen oder anderen Einrichtungen. Der Kinderschutzbund fordert deshalb Jugendämter, Polizei und Staatsanwaltschaft auf, Hinweisen auf Gewalterfahrungen von Kindern aller Altersstufen ausreichend nachzugehen. Dass dies in vielen Fällen nicht erfolgt, zeigt auf besonders schreckliche Weise der kürzlich bekannt gewordene jahrelange Missbrauch von Kindern auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde. Bei einem anderen Fall im Münsterland stand eine Kita-Leiterin unter Missbrauchsverdacht, die Aussagen der Kinder wurden aber als nicht glaubwürdig eingestuft.

 

„Die Annahme, Kinder, vor allem kleine Kinder, könnten nicht befragt werden oder keine glaubwürdigen Aussagen treffen, ist nicht grundsätzlich stichhaltig. Kinder müssen gehört werden. Die Frage, ob die Situation des Kindes überprüft oder Ermittlungen aufgenommen werden, darf nicht vom Alter des Kindes abhängig gemacht werden“, erklärt Birgitta Schäfer.

 

Das Recht des Kindes auf Gehör und Meinungsäußerung ist auch bei der Teilnahme an Gerichtsverfahren von maßgeblicher Bedeutung. Der Kinderschutzbund plädiert deshalb für entsprechende Qualifikationen und Fortbildungen von Richter*innen, Staatsanwält*innen und Verfahrensbeiständen. Zudem hat der Verband die Arbeitsgemeinschaft „Kindgerechte Justiz“ gegründet, die der Frage nachgeht, wie den Kinderrechten im Justizsystem besser Geltung verschafft werden kann, und Kinder in Verfahren, die ihre Angelegenheiten betreffen, stärker beteiligt werden können.

 

Der Tag der gewaltfreien Erziehung wird in Deutschland seit 2004 begangen. Er soll daran erinnern, dass die gesamte Gesellschaft die Verantwortung für das gewaltfreie Aufwachsen von Kindern trägt. Zudem soll er Eltern ermutigen, ihr Ideal einer gewaltfreien Erziehung Wirklichkeit werden zu lassen.

 

8.3 Jeder Tag ist ein Tag der Familie

 

Villingen-Schwenningen, 15.05.2019 Kinderschutzbund Villingen-Schwenningen stärkt Familien und fordert Unterstützung vom Bund

 

Familien sind in der Regel der Lebensort für alle Kinder und Jugendlichen. Dabei sind Familienformen bunt und vielfältig. „Die Startchancen für Kinder und Jugendliche sollen gleich gut sein, deswegen fördert der Kinderschutzbund Eltern, Pflegeeltern und andere Sorgeberechtigte von Kindern,“ so Alfred Zahn Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Villingen-Schwenningen, Dennoch bleiben viele Familien zurück und die bekannten Armutsstudien belegen, dass zahlreiche Kinder schlechte Ausgangsvoraussetzungen haben. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist deshalb nach Auffassung des hiesigen Kinderschutzbundes das geplante „Starke-Familien-Gesetz“, dass die aktuelle Koalition im Bund auf den Weg bringt. „Allerdings greift dieses Gesetz zu kurz,“ so Alfred Zahn weiter. „Wir spüren auch im Schwarzwald-Baar-Kreis, dass es Familien an vielem fehlt. Anträge zu stellen und Nachweise führen zu müssen ist stigmatisierend. Der Kinderschutzbund fordert deshalb in einem breiten Bündnis eine Kindergrundsicherung, damit alle Kinder und deren Familien ein auskömmliches Leben führen können.“

 

Gerade am Tag der Familie sollte der Blick auf die schwächer gestellten Familien gerichtet sein. Der Kinderschutzbund unterstützt Familien in vielen Lebenslagen und mit einem breiten Spektrum von Angeboten. Wir bieten: das Familienhilfetelefon, Gemeinwesen orientierte Jugendarbeit, Begleiteten Umgang, Familienpaten, Krippen, Babysitterkurse, …. Ein besonders niederschwelliges Angebot, dass der Kinderschutzbund in seinen vielen Orts- und Kreisverbänden vorhält ist der Einsatz von Familienpaten. Das sind qualifizierte und fortgebildete Ehrenamtliche, die Familien im Alltag begleiten und unterstützen, ihren Alltag zu bewältigen. Der Kinderschutzbund setzt auf die Unterstützung von Familien vor Ort mit weiteren Angeboten wie Kinderbetreuung, Hilfestellungen in der Erziehung und als Partner für Kommunen und Kreise.

Nicht zuletzt geht es dem Kinderschutzbund beim Internationalen Tag der Familie vor allem auch um die Verwirklichung aller Kinderrechte, die allen Mitwirkenden ein besonderes Anliegen sind. Der Kinderschutzbund fordert daher, dass die Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden, damit keine Familie und kein Kind zurückbleiben müssen.

 

 

9 Rückblick und Ausblick unserer Vorsitzenden

 

Wir würden uns freuen, Sie zukünftig als Kinderschützer in unseren Reihen begrüßen zu können. Jede Hilfe, ob groß oder klein, monetär oder ideell, kurzfristig oder langfristig, ermöglicht es uns unsere Arbeit fortzuführen. Eine Arbeit, die darauf ausgerichtet ist, Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, sie bei ihrer Entwicklung bestmöglich zu unterstützen und zu fördern und sie erfolgreich vor Gewalt, Vernachlässigung und Missbrauch zu schützen.

 

Ich persönlich möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Mitgliedern und Mitgliederinnen für das Vertrauen, das dem Vorstand und den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes entgegengebracht wird und für die Spendenbereitschaft sowie jegliche anderweitige Unterstützung bedanken. Des Weiteren möchte ich mich auch ganz herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre engagierte, zuverlässige und professionelle Arbeit bedanken.

 

Birgitta Schäfer

1. Vorsitzende

Hier finden Sie uns

Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Villingen-Schwenningen e.V.

Bogengasse 11/1

78050 Villingen-Schwenningen

Kontakt

Rufen Sie einfach an

 

Geschäftsführung:

Alfred Zahn

0160 280 240 4 oder 07721 4361

gf(at)dksb-vs.de

 

Vorstand:

Birgitta Schäfer

07721 21061

dksb(at)dksb-vs.de

 

Telefonberatung Familienhilfe und begleiteter Umgang:

07721 62990

fh(at)dksb-vs.de oder bu(at)dksb-vs.de

 

Babysittervermittlung:

07721 65233

 

Kinderkrippe "Am Steppach"

Adlerring 1/2

78048 Villingen-Schwenningen

07721 64686

kksteppach(at)dksb-vs.de Handynummer: 0162 3165 112

 

Kinderstüble "Am Sägebach"

Schillerstraße 4

78048 Villingen-Schwenningen

07721 9929586

kssaegebach(at)dksb-vs.de

 

Kinderstüble "Zum Moosbach"

Schopfelenstraße 6

78056 Villingen-Schwenningen

07720 6609191

ksmoosbach(at)dksb-vs.de Handynummer: 0152 0581 5499